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In loser Reihenfolge werden hier Tipps und Tricks veröffentlicht, die man zum großen Teil nicht im Handbuch findet. Immer aktuell - oft gefragt im täglichen Umgang.

Hohe CPU Last auf dem Host bei VMs mit zwei CPUs (virtual SMP)
Remote Console - W2003/XP Maus ist extrem langsam
W2K-, NT-Gast verliert nach Revert Verbindung zur Domäne
Netzkarte in VM zeigt nur 10Mbit
VMX-Hacks - 4.Netzkarte, 2.SCSI-Kontroller...
ISDN-Karte in VM verwenden
Skriptgesteuertes Herunterfahren aller VMs (GSX und auch Workstation4!)
Viel Zeit sparen bei der Gast-Installation mit Independet persistent
Ihr OS wird nicht unterstützt! (z.B.: Netware4)
Vmware-Tools-Skripte (z.B. PowerOff) werden nicht ausgeführt
Parallele Snapshots - Mehrere Systemzustände der selben Grundinstallation vorhalten mittels Redologs
Ich will keine SCSI-Platte!
Diskettenlaufwerk lässt sich im Gast unter VMWare Workstation4 nicht ansprechen - der Floppy-Bug
Remote-Console auch für Workstation4
Linux-Gast Debian - clock timer configuration lost, VIA686a
100% CPU Last auf dem Host bei emuliertem DOS- oder Netware-Gast
GSX RemoteConsole - Ruckzuck mit Desktop-Icons direkt zur gewünschten VM

Hohe CPU Last auf dem Host bei VMs mit zwei CPUs (virtual SMP)
Eine VM mit virtueller Dual-CPU belastet den Host mit nahezu 100%, obwohl in der VM keinerlei Last zu sehen ist. Das ist ein bekanntes Problem, vor allem bei W2K und W2003SP1. Es gibt zwei Lösungsansätze:
Den SMP-Idler vom ESX in der VM installieren (funktioniert auch im VMware-Server!):
VMware SMP Idler
Oder Einträge in der vmx:
VMware FAQ ID 1730
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Remote Console - W2003/XP Maus ist extrem langsam
Die Maus unter ESX/GSX oder VMware Server ist in einer VM mit Windows 2003 oder XP trotz installierter VMware-Tool extrem langsam. Um das abzustellen muss unter den Display-Einstellungen im Gast(!) die Hardwarebeschleunigung eingeschalten werden:
Anzeige > Einstellungen > Erweitert > Problembehandlung > Hardwarebeschleunigung Maximal
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W2K, NT - Workstation verliert Verbindung zur Domäne
Nach einem Revert (bzw. Discard) verliert die VM die Verbindung zur Domäne. Warum?
Zur Authentifizierung zwischen PC und Server (Domäne) wird eine sogenanntes Maschinenkonto-Kennwort verwendet. Dieses ändert sich aus Sicherheitsgründen zyklisch. Wenn die VM mittels Revert auf einen alten Stand zurückgesetzt wird, stimmt das Kennwort des PC nicht mehr mit dem des Servers überein.
Mit folgendem Registry-Key schaltet man das automatische Wechseln dieses Kennwortes ab:
HKEY_LOCAL_MACHINES\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Netlogon\Parameters DisablePasswordChange REG_DWORD 1
Ist das Kennwort einmal abgelaufen, hilft ein kurzes Entfernen der VM aus der Domäne und nach dem Neustart ein erneutes Aufnehmen in die Domäne! Dann gleich den obigen Registry-Key ändern und einen neuen Snapshot machen!
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Die Netzkarte zeigt in der VM nur 10Mbit
Keine Sorge, die AMD-PCNET-Karte in einer VM zeigt niemals eine höhere Geschwindigkeit als 10MBit an! Trotzdem ist die Geschwindigkeit (je nach Host-Anbindung) wesentlich höher. Man kann mit ca. 50% der Hostleistung rechnen. Das bedeuted, dauert der Transfer einer 500MB großen Datei vom Host auf ein anderes System im 1GBit-Netz ca. 10-15 Sekunden, so dauert der gleiche Transfer aus der VM heraus bis zu 30 Sekunden. Trotzdem werden nur 10Mbit in der VM angezeigt! (Der Transfer müsste dann mindestens 1500 Sekunden dauern!) Mit dem neueren vmxnet-Treiber ist die Anzeige korrekt!
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Ein paar VMX-Hacks für Kenner:
Die hier gezeigten Einträge in der VMX-Konfigurationsdatei der Workstationvariante sind etwas für erfahrene VMware-Nutzer! Ohne große Erklärung - viel Spaß beim Ausprobieren! ACHTUNG! Immer aktuelle VMware-Tools installieren!!!

Schnelle Netzkarte:
ethernet0.virtualDev= "vlance" / "vmxnet"

vierte Netzkarte:
ethernet4.present = "TRUE"
ethernet4.connectionType = "hostonly"/"bridget"/"nat"
ethernet4.addressType = "generated"
ethernet4.generatedAddress = "00:0c:29:e1:da:a2"
ethernet4.generatedAddressOffset = "0"

SCSI-Controller Buslogic oder LSIlogic:
scsi0.virtualDev = "buslogic" / "lsilogic"

zweiter SCI-Controller (mit Platte):
scsi1.present = "TRUE"
scsi1:0.present = "TRUE"
scsi1:0.fileName = "scsi10.vmdk"
scsi1:0.mode = "undoable"

Soundkarte wieder auf kompatiblen SoundBlaster:
sound.virtualDev= "es1371" / "sb16"

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ISDN-Karte in VM verwenden
Häufig wird die Frage gestellt, ob ISDN-Karten in einer VM verwendet werden können. Das ist z.B. nötig bei der Virtualisierung eines Exchange-Servers mit angebundenem Fax-Gateway. Meist befindet sich eine aktive ISDN-Karte im Server, welche den Fax-Versand erledigt. Was wird nun in der VM? ISDN-Karten werden definitiv nicht unterstützt!
Einzige sinnvolle Lösung ist der Einsatz eines virtuellen CAPI. Zu empfehlen ist z.B. ein ELSA-LANCOM Router mit aktivierter FAX-Option. Die Fax-Option ist hier besonders wichtig, da viele virtuelle CAPI kein Fax Gruppe 4 unterstützen. Das wird aber von einigen Fax-Server-Lösungen vorausgesetzt! Für einfache Lösungen, wie z.B. Banking, genügt z.B. AVM KEN!
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Skriptgesteuertes Herunterfahren aller VMs (GSX und auch Workstation4!)
Nächtliche Datensicherung der virtuellen Platten - super Idee! Aber wie beende ich automatisch meine VMs? Oder: Strom weg? Kein Problem! Der Host hängt ja an einer USV und fährt kontrolliert herunter! Mh - und was wird aus den VMs!?
Lesen Sie in unseren --> HOWTOs, wie Ihre VMs automatisch skriptgesteuert herunterfahren. Und nicht nur am GSX-Server, auch die Workstation-Variante kann das!
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Viel Zeit sparen bei der Gast-Installation - Independet persistent wählen
Während der ersten Installation eines OS in einer VM sollten Sie Ihre Platte unbedingt auf den Modus Independet persistent stellen. Sonst installieren Sie komplett in die Redo-Logs der virtuellen Platte und müssen am Ende erst ein langwieriges Synchronisieren (Commit) über sich ergehen lassen. Erst nach erfolgter Grundinstallation, abgeschlossenen Kopiervorgängen und einer Defragmentierung, sollte der Modus "Undoable" (bei der Workstation der Standard-Modus) eingeschaltet werden. Übrigens: Eine Defragmentierung der Festplatte direkt nach der Installation des Betriebsystems (vor allem Windows) wird auch auf realen Rechnern empfohlen und hat nichts mit VMware zu tun!
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Ihr Betriebssystem (z.B.: Netware4) wird nicht unterstützt!
Probieren geht über...! VMWare emuliert Standard-Hardware. Die meisten Systeme kommen damit zurecht, auch wenn sie nicht explizit in der Liste der Gast-OS auftauchen! Einfach in der Betriebsystemliste "Other" wählen und Testinstallation machen! Auch Ihr alter Netware4-Server lässt sich virtualisieren!
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Vmware-Tools - meine Skripte (z.B. PowerOff) werden nicht ausgeführt
Ein Klick auf den Power-Off-Button und... RUMS! Die VM schaltet hart ab und sollte doch eigentlich das schön ausgetüftelte Skript zum Herunterfahren der Exchange-Datenbank ausführen! Bevor Sie verzweifeln: unter den Einstellungen der VM gibt es einen Reiter "Options". Dort unter "Power" gut versteckt finden Sie "Run VMware Tools Scripts". Haken ran und es läuft!
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Mehrere parallele Systemzustände der selben Grundinstallation mittels Redologs
Ein Snapshot ist zu wenig! Sie wollen von der gleichen Grundinstallation (z.B. ein sauberes Windows) viele verschiedene Versionen, ohne die virtuelle Platte jedes Mal komplett zu kopieren? In unseren --> HOWTOs steht wie es funktionert.
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Ich will keine SCSI-Platte!
Ihr OS in der VM kennt leider keinen Mylex-SCSI-Adapter. Aber die virtuelle Platte wurde automatisch als SCSI-Platte angelegt. Wo kann man das ändern? Jetzt nicht mehr! Aber beim Neuanlegen der Platte gibt es einen unscheinbaren Button "Advanced". Dort kann der Plattentyp (oft SCSI als default) geändert werden in den verträglicheren Typ IDE.
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Der Floppy-Bug
Diskettenlaufwerk lässt sich im Gast unter VMWare Workstation4 nicht ansprechen Das ist ein altbekannter Fehler, der häufig nach Updates von der Version 3 auftritt, bzw. bei der Verwendung von VMs aus der Version 3 auf der Version 4. In der Konfigurationsdatei der VM (*.vmx) ist folgende Zeile einzufügen: floppy0.present = "TRUE"
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Remote-Console auch für Workstation4
Sie haben keinen GSX- oder ESX-Server und würden trotzdem gerne Ihre VMs bequem vom Admin-Arbeitsplatz verwalten? Ein Artikel in unseren --> HOWTOs beschreibt den Einsatz des kostenlosen VNC in den virtuellen Maschinen und bietet sogar eine Live-Miniatur-Ansicht aller laufenden VMs nebeneinander zu Monitoringzwecken.
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Linux-Gast Debian - clock timer configuration lost, VIA686a
Folgende Fehlermeldung erscheint regelmäßig auf der Console des Linux-Gastes: "probable hardware bug: clock timer configuration lost probably a VIA686a probable hardware bug: restoring chip configuration." Viel gefragt, doch nie beantwortet: was soll dieser Fehler? Hier ist die Lösung: Installieren Sie Debian mit dem Kernel 2.4! Dazu im BootPrompt der CD die Taste F3 drücken, bf24 eingeben, ENTER und ganz normal installieren!
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100% CPU Last auf dem Host bei emuliertem DOS- oder Netware-Gast
Großer Schreck! Da steht der teure Serverbolide mit der VMware schon beim ersten Gastsystem auf 100% CPU-Last! Und dabei rödelt nur der alte Netware-Server in einer VM vor sich hin. Keine Sorge, das ist nur ein kosmetischer Fehler und liegt an sogenannten Idling in diesen OS. In den VMWare-Tools gibt es Programme, welche dieses Verhalten unterdrücken. Deshalb auch unter Netware diese Tools installieren!
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GSX2.5 RemoteConsole - Ruckzuck mit Desktop-Icons direkt zur gewünschten VM
Auf den Webserver am GSX-Host haben Sie verzichtet? Also verwenden Sie die RemoteConsole nicht über das Webinterface. Bei jedem Aufruf der RemoteConsole erfolgt so erst ein lästiges Anmelden und dann das Auswählen der gewünschten VM. Das geht komfortabler! So können Sie mittels Befehlzeilenparameter für jede VM ein eigenes RemoteConsole-Icon ablegen, welches Sie mit einem einfachen Doppelklick direkt auf die Console Ihrer VM bringt:
- Ziehen Sie eine Verknüpfung der VMware Remote Console auf ihren Desktop.
- Öffnen Sie die Eigenschaften dieser Verknüpfung. - Tragen Sie unter Ziel folgenden Parameter ein:
"C:\Programme\VMware\VMware Remote Console\vmwareConsole.exe" -u user -w passwort -h 192.168.1.1 -c "F:\V_Maschinen\vtitan.vmx"
wobei beim Parameter -c der Pfad zur VMX-Datei auf dem Host selbst anzugeben ist!
Ohne -c wird eine Liste aller registrierten VMs angezeigt:
"C:\Programme\VMware\VMware Remote Console\vmwareConsole.exe" -u user -w passwort -h 192.168.1.1
ACHTUNG! Für den GSX-Server lautete der Parameter für das Passwort -p (Vielen Dank dem Tippgeber mit unbekannter Mail-Adresse!)
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