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VMware Infrastructure unter Workstation oder Player testen
Testen Sie vSphere ohne teure Hardware, oder bereiten Sie sich am Laptop auf den VCP (VMware Certified Professional) vor!
Artikel in Überarbeitung.
Mit der aktuellen VMware Workstation 7.x ist es offiziell möglich, ESX Server als VM laufen zu lassen und Gäste auf diesem virtuellen ESX-Host zu starten. Das war bisher unter Workstation 6 und 6.5 nur mit Tricks möglich. Der Workshop weiter unten setzt auf diese Tricks oder auf die offizielle Möglichkeit auf und erläutert detailliert Konzept und Aufbau einer virtuellen Testumgebung inkl. shared Storage.
Hier die Trickserei mit Workstation 6.x direkt in der vmx-Datei:
- alte Syntax für Workstation 6:
für Intel Prozessoren:
monitor_control.vt32 = "TRUE"
für AMD Prozessoren:
monitor_control.enable_svm = "TRUE"
zusätzlich für alle CPU Typen (in jedem Falle notwendig):
monitor_control.restrict_backdoor = "TRUE"
- neue Syntax für Workstation 6.5:
für Intel und AMD Prozessoren gleichermassen:
monitor.virtual_exec = "hardware"
monitor_control.restrict_backdoor = "TRUE"
Problem an der ganzen Sache (was geht schon ohne Probleme heutzutage...) - ohne Hardwarevirtualisierung (Intel VT oder AMD SVM) läuft die ESX-VM quälend langsam. Leider unterstützt der Monitor von Workstation 6.5 die Hardwarevirtualisierung nicht mehr bei allen CPU-Typen, die noch Workstation 6 unterstützte. Das liegt an der teilweise unzureichenden Implementierung in früheren CPU-Versionen. Beispiel: Auf einem AMD Athlon X2 Dualcore weigert sich VMware Workstation 6.5 beim Start der ESX-VM die Hardwareunterstützung einzuschalten, auf einem aktuellen AMD Phenom X4 funktioniert es dagegen. Aussage von VMware: "The appropriate hardware includes AMD Family 10H processors and Intel EM64T processors with VT support" - siehe auch hier:
--> http://communities.vmware.com/thread/117676?tstart=0&start=30
So, nun zum eigentlichen Workshop.
bitte denken Sie an die neue Syntax, die ich im PDF-Artikel und im Muster-VMX-File noch nicht angepasst habe und denken Sie daran, dass nur aktuelle CPUs den Trick unterstützen - ein AMD Athlon X2 beispielsweise nicht mehr.
Viel Anwender fragen sich, wie sie mit einfachen Mitteln einen ersten Überblick zur VI3 erhalten können. Auch mancher Admin würde gerne einige Scripts testen, kann aber nicht einfach in der Produktions-Umgebung loslegen. Und angehende VCPs verfügen ebenfalls nicht immer über zwei Server, externen Speicher und ein eigenes Netzwerk zur Prüfungsvorbereitung über den Kurs hinaus. Für Sie alle gibt es Hoffnung...
Folgender Konzept-Workshop zum Aufbau der Testumgebung ist Teil des überarbeiteten und stark erweiterten VI3-Teils der zweiten Auflage meines Buches und kostenlos zu lesen hier:
--> hier geht es zum aktuellen Workshop VI3 unter WS6 - Konzept, Voraussetzungen und Testaufbau
Inhalt im Überblick: Im Internet kursieren seit einiger Zeit Anleitungen, VMware ESX Server unter Workstation 6 laufen zu lassen (siehe dazu auch die VMware Community: http://communities.vmware.com/thread/67254).
Im Grunde genommen sind dazu nur einige Einträge in der vmx-Datei einer VM notwendig, um die hardwareunterstützte Virtualisierung zu nutzen. Der Trick funktioniert allerdings nur auf modernen CPUs mit Intel-VT (Vanderpool) oder AMD-V (Pacifica). Hinweise zum Testen Ihrer CPU finden Sie im Workshop.
Ich habe alle Varianten für Intel- und auch für AMD-CPUs zusammengefasst und darüberhinaus eine virtuelle VI3-Testumgebung konzipiert, in der ein bis zwei ESX Server mit shared Storage (iSCSI) unter Kontrolle von Virtual Center laufen. Die Besonderheit - alle Funktionen wie VMotion, HA und DRS stehen zur Verfügung. Sogar ein virtueller Backup-Proxy mit VCB läuft virtuell und dient zum Testen der VCB-Funktionalität mit Befehlen wie vcbmounter. Das alles auf einem einzigen Rechner, ohne kostspieliges SAN und Kabelverhau.
Passend zum Workshop finden Sie hier eine vorbereitete Konfigurations-Datei (vmx) für die ESX-VMs:
ESX_in_VM.zip - Download
Das im Workshop als Shared Storage verwendete iSCSI-Target Starwind finden Sie hier. Sie benötigen als Testversion mindestens die Server-Version wegen der notwendigen Anzahl konkurrierender iSCSI Connections. Alternativen aus dem Linux-Lager finden Sie im Workshop.
Starwind iSCSI Target
Den Microsoft iSCSI Software Initiator für den Zugriff des VCB-Proxy auf das iSCSI-Target finden Sie hier:
MS iSCSI Initiator
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